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"3165" bei
den "Bayerischen Theatertagen" in Augsburg
"Monolog eines
Henkers als "rühmliche Ausnahme" gepriesen
Am 16. Mai stellte das Landestheater Oberpfalz bei den "30. Bayerischen
Theatertagen" in Augsburg Bernhard Setzweins Erfolgsstück "3165 -
Monolog eines Henkers" vor. 68 Produktionen von insgesamt 35 bayerischen
Schauspielensembles gingen während des zweiwöchigen Festivals über die
Bühne (siehe eigene Festival-Homepage
hier).
In
der Extraausgabe der Festival-Zeitschrift hieß es in einem Artikel unter
der Überschrift "Spielplan unter die Lupe genommen": "Das Lokalkolorit
der Bayerischen Theatertage muß man übrigens mit der Lupe suchen - das
bayerische 'Branding', 'Laptop und Lederhose', scheint dieser
Theater-Tage out. Rühmliche Ausnahmen: Das Landestheater Oberpfalz und
Regensburg." Das Stadttheater der oberpfälzischen Bezirkshauptstadt
wurde wegen ihrer Produktion "Eisenstein" von Christoph Nußbaumeder
hervorgehoben, das Landesthater Oberpfalz wegen Setzweins Stück über den
letzten bayerischen Scharfrichter, Johann Reichhart ... "der im übrigen
einer Augsburger Familie entstammt", wie angemerkt wurde.
Im "Theatermacher" war bereits am Tag nach der Aufführung eine
Besprechung zu lesen, in der vor allem Darsteller Christian
Hoffmann in seiner Rolle als Johann Reichhart hervorgehoben wurde: "Eine großartige, teilweise furiose
Leistung, mit der er es schafft, den Menschen hinter dem Beruf des
Henkers freizulegen." Und die "Augsburger Allgemeine" urteilte:
"Mit dem 'Monolog eines Henkers' überzeugte das jüngste Landestheater
Deutschlands." Über die Figur des Scharfrichters heißt es: "Er war Täter
und Opfer zugleich; ein apolitischer Profi, der im Kaiserreich genauso
diente wie unter den Nazis und den Besatzungsmächten, der SS-Mitglieder
genauso köpfte wie Sophie Scholl."
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